Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages
Filter by Categories
BrotBack-Kollektiv
Energie
Ernährung
Garten
Garten & Ernährung
Garten im Netz
Herz und Kommunikation
Kritischer Konsum
Leihen und Tauschen
Mobilität und Verkehr
Up- & Recycling
WeddingWandler
WeddingWandlerWochenende
Wohn- & Lebensräume

Zusammenfassung des WeddingWandlerWochenendes

5 Okt

Hallo WeddingWandler!

Das WeddingWandlerWochenende war eine großartige Möglichkeit, über viele Themen nachzudenken, die alltäglich bei uns häufig zu kurz kommen.. aber auch einfach, Zeit miteinander zu verbringen, ohne gleich ein gemeinsames Projekt vor Augen zu haben. Vor allem allerdings das Nachdenken über uns selbst, unsere praktische Organisation und der Weg, den wir gehen wollen, sind Beispiele für Themen, die wir bearbeiten wollten. Dazu wollen wir für alle, die nicht dabei sein konnten, eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Eckpunkte zusammenstellen.

—————————————————————————————-

1. Reflexionsrunde

Heike hat mit uns die Reflektionsrunde durchgeführt. Bei schönem Wetter wurden draußen an Hannes Bus große Plakate mit Fragen aufgehangen, für deren Beantwortung wir 20-25 Minuten Zeit hatten. Jede*r ging um den Bus rum und schrieb mit einer anderen Farbe seine/ihre Gedanken zur Frage auf.

Was gefällt dir an den WW?

  • positive und aktive Grundeinstellung

  • gelebte Gemeinschaft und Nachbarschaft

  • Hands on“-Mentalität und Aktivität

  • Vielfalt, Offenheit, Dezentralität, Agilität und Lernbereitschaft

  • WW wachsen langsam

  • Inspiration und neuer Input

  • Im Kleinen zum Besseren

Warum bist du bei den WW?

  • Gemeinschaft und Nachbarschaft

  • Kontakte und Netzwerke im unmittelbaren Lebensumfeld

  • Gemeinsame Werte für einen nachhaltigen Lebensstil

  • Raum zum Ausprobieren, Ideen verwirklichen

  • Niedrigschwellige Möglichkeit, sich zu engagieren

  • Einfach Handeln und Prinzip des Teilens

Was stört dich an den WW?

  • homogene Gruppe, Sprache nur deutsch

  • teilweise ineffektive, ungerichtete Aktionen, die viel Energie kosten, aber wenig einbringen Aktionismus und wenig Reflexion

  • Bindung neuer Menschen schwierig

  • Langwierige Entscheidungsprozesse

  • Unverbindlichkeit

  • fragil

  • Der Name „Wandler“

  • Zu viel am Laufen, viele Baustellen, die geschlossen werden sollten

Was war für dich das wichtigste Projekt in letzter Zeit und warum?

  • Mobilitätsprojekte (Hänger, LaRa, Küfahr) und Schuppenbau „Mobilität im Wedding ist nen super wichtiges Thema“

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Vernetzung und Zusammenwachsen von lokalen Projekten

  • Brotbackkollektiv eine gemeinschaftliche Versorgung ist vielfältiger und unterstützenswerter

  • Küfa ganz unterschiedliche Leute und Projekte aus dem Wedding kennenlernen; sehr niedrigschwellig

Wie sieht dein Traumprojekt aus?

  • ein Projekt mit 5-10 Personen, mind. 10 Monate, Finanzierung für zeitlichen Aufwand

  • irgendwas permanentes

  • Kreislauf

  • Wir schaffen es permanent neue Nachbarn anzusprechen

  • Langfristig auf viele Menschen (10-20) verteilt

  • Alle laufenden Projekte fertig stellen und verstetigen

  • Ganz verschiedene Menschen kommen zusammen (heterogene Gruppe)

  • Vernetzung mit vielen Verschiedenen / Lernen von Kompatibilität, Kompromiss, Toleranz

  • Aus dem Kiez Rückmeldung bekommen, dass das Projekt als gut+wichtig wahrgenommen wird

Daraus wurde der IST-Zustand abgeleitet…

  • Dinge, die wir teilen: Gemeinschaft, Nachbarschaft, Teilen, respektvoller Umgang, positiv und lösungsorientiert, Engagement, Motivation, Offenheit, Flexibilität, Vielfalt

  • konkrete Projekte: Küfa, LaRa, Tauschring, Aufstrich- und Brotbackkollektiv, Ideenstammtisch

  • Aktionstage: Plastic-Free-Day, Parking-Day, offene Fahrradreparaturwerkstatt, Panke aufräumen

  • Alle-Treffen zu ineffektiv, nach außen nicht attraktiv, kostet viel Zeit, oberflächlich

  • Zu wenig Werbung

  • Kleine, homogene Gruppe

und das, wo wir hinwollen

  • kontinuierliche Projekte aufbauen

  • viele Aktionstage starten

  • Projekte reflektieren – „aus Erfahrung lernen“

  • Konkret neue Leute ansprechen und einbinden

  • Freiraum zum Versuchen, Ausprobieren, Experimentieren

  • Ansprechpartner für … ?

Noch was zur Gruppe:

Homogene Gruppe

Heterogene Gruppe

– Vorteil ist ein gleiches Verständnis und weniger Grundsatzdiskussionen

– spiegelt den Wedding wieder

aktive Gruppe kann homogen sein, Zielgruppe dagegen heterogen (Ankündigungen auf Englisch, Türkisch, Arabisch, …)

aktive homogene Gruppe soll heterogen werden

 

2. Visionen, Werte, Ziele &Projekte

Hier haben wir einmal den Versuch unternommen, eine gemeinsame Vision der WeddingWandler auf Basis von gemeinsamen Werten zu entwickeln.

Zuerst haben wir uns Zeit genommen, in die Zukunft zu schauen

Wie soll unsere Nachbarschaft im Jahre 2050 aussehen?

Jede*r hat einen kurzen Text geschrieben und/oder etwas gezeichnet. Wie wollen wir nach 35 Jahren erfolgreicher WeddingWandler Arbeit leben?

Dann haben wir mögliche gemeinsame Werte zusammengetragen und sie per Abstimmung priorisiert. Herausgekommen sind in geordneter Reihenfolge:

  1. Gemeinschaft
  2. Verantwortung
  3. Konstruktivität
  4. Nachhaltigkeit
  5. Offenheit

Achtung! Diesen Prozess können wir gerne auch mit ALLEN auf unserer Webseite wiederholen.. wir sind gespannt, was da herauskommt!

Ausgegangen von den bestimmten Werten konnte eine Gruppe beispielsweise konkrete Ziele ableiten, aus denen nun Projekte entstehen können.

visionen-1

Eine weitere Gruppe hat andersherum  probiert, ausgehend von konkreten Projekten Ziele in die Zukunft zu stecken.

visionen-2

Wir konnten uns am Ende außerdem alle sehr gut darauf einigen, dass wir als „Slogan“ gerne „Gemeinsam das Leben im Wedding mitgestalten“ führen möchten.

3. AUSTAUSCH statt BERIESELUNG

Das ALLE-Treffen neu formatiert

So soll in Zukunft das Alle-Treffen neu strukturiert und durchgeführt werden, damit wir unsere Energie nicht unnötig verpulvern sondern dort einsetzen können, wo sie wichtig ist: bei uns und unseren Projekten! Wir haben versucht, das Alle-Treffen von Grund auf neu zu denken – als gäbe es noch keines. Was soll passieren, welche Funktionen sollen erfüllt werden, was darf nicht passieren?? Auf Grundlage dieser Fragen haben wir das Treffen aufgebaut, und voila, ganz grundverschieden ist es natürlich nicht geworden..

Hier das umstrukturierte Alle-Treffen:

STUNDE 1 | 19 – 20 Uhr

  • Essen
  • Schnacken
  • Keine Struktur
  • Namensschilder
  • Einführung der Neuen (Transition Town, WW)

STUNDE 2 | 20 – 21 Uhr

  • Zetteltopf mit Fragen (Wer ist länger als ein Jahr dabei? Wer macht mit bei der CSA? Wer wohnt im Sprengelkiez? Wer ist Langschläfer*in…): Vorstellungsrunde mit Aufstehen
  • PLENUM (40′)Projekt- und Ideenbühne > neue Gruppe > Kontaktbörse > Termin fürs Treffenallgemeine EntscheidungenAufrufe/ Hilfe

    allgemeine Gruppen & Reflexionsgruppen

STUNDE 3 | bis 22 Uhr

  • Kleingruppenarbeit Projekte (Planung oder Reflexion)
  • moderierte Auswertung und vorstellen anhand eines Leitfadens?
  • WH Termine und Aufrufe

WERKZEUGE

  • stringentes Zeitmanagement (Timer + Gesprächsführung)
  • non-verbale Kommunikation
    • hochgestreckte Arme schütteln bedeutet Zustimmung
    • Arme über Kreuz hingegen Ablehnung
    • Armkreisen über dem Kopf, dass sich der Redner wiederholt
  • TOP-Zettel
  • Ergebnis-Visualisierung (Vorhaben | Termin | Hilfe, Probleme, Anmerkungen)

WAS passiert mit den beim Alle-Treffen NICHT besprochenen Anliegen?

Analyse des ALLE-Treffens – Ergebnisse des WWW-Retreats 19. + 20.09.2015

ZIELE

  • neue Projekte planen
  • Zusammenkommen, sich kennenlernen und austauschen (identitätsstiftend)
  • die WW/ eigene Erfolge feiern
  • Reflexion
  • Information

SCHWÄCHEN

  • zu viel Rückblick
  • langatmig
  • kopflastig
  • inaktiv/zu wenig Bewegung/aktive Teilnahme
  • oberflächlich bzw. zu wenig konkrete Projektarbeit
  • zu viel Ablenkung

VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE

  • fokussierter/knackiger
  • Zeitmanagement und Moderation
  • einladender gestalten auch für neue WW
  • MITMACHEN: mehr Action/mehr Sprechen/selber machen
  • Rückblick komprimieren (Reflexions-Leitfaden für laufende Projekte (Lukas + Anja): Was läuft gut? Was geht besser und wie?Bis wann und mit wem?)
  • mehr Raum für Zukunft
  • Themenzettel
  • Verantwortlichkeit festlegen & übernehmen / Verbindlichkeit schaffen

DISKUSSIONSPUNKTE

  • Kleingruppen o. nicht
  • Rückblick am Anfang oder ans Ende

One thought on “Zusammenfassung des WeddingWandlerWochenendes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.