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Wie erreiche ich meine direkten Nachbarn im Haus?

29 Mai

Fast alle von uns wohnen in größeren Häusern mit bis zu 40 Wohnungen. Oft kennen wir nur die wenigsten und würden gern mehr wie in einer Gemeinschaft wohnen. Neben dem netten Gefühl geht es auch um eine bessere Organisation, Lösung von Problemen und Einsparen von Geld (s. Mülltonnen), was man erreichen kann, wenn man sich kennt uns kommuniziert.

Nur wie schafft man es, eine Kommunikation aufzubauen? Das ist eine große Herausforderung: sprachlich, sozio-kulturell und auch technisch. Hannes hat den Innenhof als Treffpunkt identifiziert und so Leute verbunden, Julian baut langsam eine Emailliste im Haus auf, mit der er immerhin ein Drittel des Hauses erreicht. Wir sollten uns zu dieser schwierigen aber zentralen Herausforderung austauschen und Mut machen, etwas im Haus anzustoßen. Das kann immerhin der Kern des Wandels werden. Erstaunlicherweise sind viele sehr froh, wenn einer den ersten Schritt macht.

Schreibt eure Ideen und Erfolgsgeschichten hier in die Kommentarspalte!

6 thoughts on “Wie erreiche ich meine direkten Nachbarn im Haus?

  1. Eine Emailliste ist immer ein guter Start – auch wenn es andere Hausbewohner ausschließt. Wir haben außerdem über Jahre hinweg immer wieder Nachbarn zu uns eingeladen – über kleine Zettel in alle Briefkästen und (und das ist immer das beste) direkte Gespräche im Hausflur oder im Innenhof.
    Wer Hilfe beim Einrichten einer Emailliste braucht – ich helfe da gern weiter.

  2. Ich glaube dass fast jeder die Bedürfnis hat die Nachbarn kennen zu lernen, aber unsere Gesellschaft macht uns auch individualistisch und schüchtern/vorsichtig vor ‚Fremden‘. Ich hoffe das ich die Mut habe bald meine Nachbarn einzuladen für ein Kaffee, Tee oder Limo. Eine andere Idee: ‚Tag der offene Tür‘, aber dann für und bei Nachbarn. Sind wir nicht alle neugierig wie der andere wohnt?

  3. Ich habe hier im Wedding angefangen, meine Nachbarn im Sommer zum gemeinsamen Essen im Hof einzuladen. 2-3 weitere gefragt, 1 handgeschriebener Aushang im Vorderhaus und Seitenflügel, dass alle herzlich eingeladen sind und gern etwas Kleines beisteuern können – und siehe da, man lernt sich kennen. So einfach…

  4. Interessanter Blogpost, Julian!

    Unsere Lösung ist eine ganz praktische, die wir gemeinsam in einem Seminar entwickelt haben: temporärer Kaffeeklatsch im Treppenhaus.

    So entstand das Café auf halber Treppe und wir machen nur wunderbare Erfahrungen damit! Mittlerweile kann ich so viele schöne Geschichten von den Aktionen erzählen, dass man sie besser auf unserem Blog nachliest. Aber von Wohnungsführungen über verschenkte Zimmerpflanzen bis hin zu Verabredungen zu Hoffesten war schon alles dabei.

    Wir sind kostenlos für den Einladenden (Finanzierung über Förderungen) und freuen uns über jede Kontaktaufnahme!

    Manchmal braucht es eben offenbar doch einen Flyer im Briefkasten, ein Plakat im Hausflur oder einfach jemand Mutigen, der beim Nachbarn klingelt um sich über die eigene Schwelle zu trauen 😉

    Damit wir weiterbestehen können, votet für uns unter
    http://www.quartiermeister.org/online-abstimmung/ 🙂

    Danke!

  5. Wir hatten am letzten Freitag einen Abend der offenen Wohnungen. 6 WGs von 24 Wohnungen haben mitgemacht und wir haben einen Rundgang durchs Haus mit allen ca. 20 Personen veranstaltet. Jede WG hat etwas Kleines zu trinken oder essen vorbereitet. Wer mehr darüber wissen möchte – einfach nachfragen!

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