WeddingWandler.de

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe WeddingWandler,

in diesem Newsletter:

• was war: Straßenspaziergang durch die Otawistraße, WeddingWandler auf dem Weddingmarkt

• was kommt: Gründung eines Wohnprojektes, Urlaubsbilderabend, Internationale Küfa

• weitere Termine

• wir stellen vor: Berlin Postkolonial

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Was war: Straßenspaziergang durch die Otawistraße, WeddingWandler auf dem Weddingmarkt

Straßenspaziergang durch die Otawistraße

Letzten Freitag ging unsere Aktion der Straßenspaziergänge in die dritte Runde. Wir sprachen mit einer Bäckerin, lernten dass Tierfutterhandlungen auch Frischetheken haben, bekamen spontan eine Führung durch die Ateliers einer Künstlergemeinschaft (und erfuhren dabei lautet Klatsch und Tratsch aus der Nachbarschaft) und begeisterten uns für die Großherzigkeit des Tante-Emma-Ladenbetreibers Jashim. Eine besondere Freude war das Abschlussbierchen mit Mboro und Christian von Berlin Postkolonial. 

WeddingWandler auf dem Weddingmarkt

Um uns im Wedding bekannter zu machen und hoffentlich viele neue WeddingWandler*innen zu gewinnen, haben wir uns letzen Sonntag beim Weddingmarkt präsentiert. Sabrina, die Organisatorin des Marktes, hatte uns angeboten den Infostand zu teilen. Dieses Angebot nahmen wir gerne an. Bei bestem Wetter führten wir viele tolle Gespräche und lernten den Wedding von einer neuen Seite kennen.

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Was kommt: Gründung eines Wohnprojektes, Urlaubsbilderabend, Internationale Küfa

Gründung eines Wohnprojektes

Wir möchten uns auf den langen Weg machen und ein Wohnprojekt im Wedding gründen. Bei unserem ersten Treffen wollen wir unsere Vorstellungen vom gemeinschaftlichen Wohnen austauschen. Welche Ideen haben wir? Gibt es schon Erfahrungen mit Wohnprojekten? Welche Ziele streben wir an? Lasst uns kennenlernen und sehen, welche Vorstellungen jede*r von uns hat.

Wenn ihr Fragen habt, meldet euch bei Ulla ulla@weddingwandler.de oder kommt einfach vorbei am 16. September um 19 Uhr. Für unser erstes Treffen stellt uns die Lebenshilfe ihre Räume in der Tegeler Straße zur Verfügung.

Reisebilderabend

Holt Eure Urlaubsbilder raus und lasst uns Geschichten erzählen: Der Sommer ist Reisezeit und das ist auch gut so. Die Tage sind lang, das Wetter gut und die Welt so groß. Wir als Gesellschaft investieren viele Reisekilometer und damit Emissionen in diese Zeit. Wir tun das, um Freude am Leben zu haben, um andere Regionen, Lebensweisen, Ökosysteme, Menschen etc. besser zu verstehen. Lasst uns diese Investitionen feiern und noch intensiver nutzen. 

Wenn ihr mitmachen wollt, meldet euch am besten vorher bei julian.groeger@posteo.de. Wir bekommen am 28.September von 20-22 Uhr zum Zeigen der Bilder den Raucherraum im Balsalt, Utrechter 38. Zu dieser Zeit wird dort aber nicht geraucht.

Internationale Küfa

Im Wedding leben Menschen aus vielen unterschiedlichen Kulturen zusammen. Wir wollen die Kulturen unserer Nachbar*innen besser kennen lernen. Und wie geht das besser als durch den Magen?! Den Anfang macht eine afrikanische Küfa, die wir zusammen mit dem Verein NARUD e.V. organisieren. Es wird Gerichte aus Kamerun und dem Senegal geben. 

Wer vorher mitkochen möchte meldet sich bei Signe signe-heins@web.de. Los geht's am 29. September um 17 Uhr bei Kulturen im Kiez in der Utrechter Straße 36.

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Weitere Termine

- 16. September ab 18 Uhr KüfA beim Kiezfest auf der Wiesenburg
- 17. September ab 12 Uhr "CETA&TTIP Stoppen!" Demo
- 17. September um 18 Uhr Likörchenverkostung bei Heike
- 18. September von 12 bis 17 Uhr Wurmkiste bauen bei Lukas
- 18. September von 8 bis 18 Uhr Wählen gehen!!
- 28. September ab 18 Uhr Alle Treffen bei Julian
- 30. September ab 19 Uhr Pre-Critical Mass
- 8. Oktober ab 15 Uhr Likörchenverkostung beim Erntedankfest im himmelbeet

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Wir stellen vor: Berlin Postkolonial

Seit der Gründung 2007 setzt sich der Verein Berlin Postkolonial, der seinen Sitz in der Kameruner Straße hat, für eine kritische Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte sowie die Offenlegung postkolonialer und rassistischer Denk- und Gesellschaftsstrukturen der Gegenwart ein. Zentrale Forderungen sind zum Beispiel die Umbenennung der Mohrenstraße, Lüderitzstraße, Petersallee und des Nachtigalplatzes oder die Anerkennung des Völkermordes an den Herero und Nama. Im Wedding gibt es mit dem Afrikanischen Viertel einen besonderen Ort dieser Geschichte, der 2012 vom Bezirk zum "Lern- und Erinnerungsort" gemacht wurde. Berlin Postkolonial bieten immer wieder Führungen durch das Viertel an. Die Teilnahme ist absolut empfehlenswert!

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